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Religionen auf Simile Bearbeiten

Natura Bearbeiten

Auf den Klingensee-Inseln werden verschiedene Naturgottheiten angebetet, welche sich von Region zu Region unterscheiden können. Überall bekannt ist jedoch die Urmutter, genannt Natura. Die Bewohner der Insel Dum glauben, dass Natura die Welt geschaffen hat und über sie wacht, und dass die restlichen Gottheiten ihre Kinder sind, die für sie über Teilgebiete ihrer Schöpfung wachen.
Auch, wenn in einer Region meist nur ein Gott besonders verehrt wird, so sind in den jeweiligen Tempeln auch zu den anderen kleine Schreine eingerichtet, für Durchreisende oder Zuzügler aus anderen Gegenden, oder auch einfach diejenigen, die aus anderen Gründen nicht den Gott der Region am meisten verehren. Bei einem Tempelbesuch ist es aber generell üblich, dass jedem Gott eine Opfergabe erbracht wird, meistens in Form symbolischer Münzen oder Lebensmitteln, nur sehr selten jedoch Fleisch.
Viele Dumer haben auch einen kleinen Schrein im Haus, an den sie ihren Göttern huldigen. Meist sind es lediglich kleine Ältäre in Nischen oder vor dem Haus, auf dem eines oder mehrere Gottesabbilder stehen, außerdem Kerzen und eine Opferschale. Üblich ist auch oft weiterer Schmuck und Räucherkerzen, oder ätherische Öle.
Bekannte Gottheiten sind:
Natura: Die Urmutter, die die Welt erschaffen hat und über alles wacht, die anderen Götter sind ihre Kinder.
Nivasini: Der Sumpf- und Nebelgott Nivasini, der hauptsächlich in der Region um Rahim verehrt wird, welches teilweise im Govinda-Sumpf liegt. Bevorzugte Opfergaben sind Wildreis und andere essbare Pflanzen, die im Sumpf wachsen.

Idaru und der Chaos-Kult Bearbeiten

In Nirain werden verschiedene Gottheiten angebetet, welche sich von Region zu Region unterscheiden können. Überall bekannt ist jedoch der Ursprung von Allem, was ist, das Chaos, verkörpert vom Gott Idaru. Die Bewohner Nirains glauben, dass Idaru aus Einsamkeit die Welt geschaffen hat (siehe "Idarus Leid")sowie einen Teil ihrer Geschöpfe. Aus deren Geisteskraft und ihrer Dankbarkeit Idaru gegenüber sind weitere Götter entstanden, die ihm Gesellschaft leisten können. Aber die Götter können, abgesehen von Idaru, auch wieder verschwinden, wenn niemand mehr an sie glaubt.
Generell gibt es über Nirain verteilt Tempel zu den verschiedenen Gottheiten, durchaus auch verfallene, die zu 'toten' Gottheiten gehören, welche vergessen wurden. Jeder Gott hat einen anderen Feiertag, an dem Gläubige zu seinem Tempel pendeln und an den Feierlichkeiten teilnehmen können. In manchen Familien wird über Generationen ein Gott besonders verehrt, doch meist wird im jugendlichen Alter der Gott, der über einen Menschen wacht, festgelegt, bestimmt anhand seiner Talente und Neigungen.
Der einzige Gott, der keinen offiziellen Tempel hat, ist Idaru, denn er ist allgegenwärtig. Allerdings soll es einen geheimen Tempel im Ylangebirge geben (mehr bei Chaos-Kult).
Opfergaben unterscheiden sich meist den Göttern entsprechend.
Bekannte Gottheiten sind:
Idaru:
Teilweise wird Der Gott als Gott des Chaos betrachtet, allerdings ist die Bezeichnung "Gott des Ursprungs" passender, denn das Chaos wird als der Ursprung von allem, was es gibt, betrachtet. Idaru soll ein unsterbliches Wesen sein, welches aus Einsamkeit nicht weiterleben wollte und sich sein Herz herausriss, damit aber nicht seinen Tod herbeiführte, sondern daraus durch seine Verzweiflung die Welt erschuf. Der Äther wird als sein Blut angesehen. Die Tat soll den vorher in absoluter Ruhe befindlichen Gott jedoch in seiner Seele zerrissen haben: Eine Seite von ihm ist dunkel und zerstörerisch, sie hält immer noch am Todeswunsch Idarus fest, will jedoch dabei auch die Welt vernichten. Die andere ist licht und voller Freude über das Leben, dankbar für die Gesellschaft anderer Götter. Er wird nicht in einem Tempel verehrt, weil er als allgegenwärtig betrachtet wird, ihn ehren kann man, indem man sein Leben liebt.
Orin:
Orin ist ein geschlechtsloses Götterwesen, dass über die Musik wacht. Es ist schon sehr alt, da die Musik seit den Beginnen der Welt existierte und auch immerfort vielen Menschen Freude bereitet oder auch Trost spendet. Opfern kann man ihm Dinge, die mit Musik zu tun haben, jedoch ist es noch besser, für es zu musizieren, anstatt materielle Besitztümer zu geben.

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Der Chaos-KultTief im Ylangebirge gibt es einen geheimen Tempel, der Idaru gewidmet ist, oder vielmehr einer seiner Seiten. Der Chaos-Kult betet die dunkle Seite des Ursprunggottes an.
Ihr Ziel ist es, dieser Seite entsprechend die Welt zu ihrem Ende zu bringen, womit auch Idaru sterben würde, denn schließlich ist die Welt sein Herz.
Sie bedienen sich ausschließlich dunkler Magie und hegen einen tiefen Hass gegen nichtmagische Geschöpfe, deren Vernichtung ihr erstes Ziel auf dem Weg zum Weltenende ist, weil sie beinahe ohne das Blut des Gottes, den Äther auskommen.
Allerdings ist der Kult eine geheime Organisation, deren Mitglieder ihr Teilhaben nicht offen zur Schau stellen. Es gibt allerdings ein Erkennungssymbol, das als Tattoo oder auf einem Ring oder diversen anderen Gegenständen am Körper getragen werden kann beziehungsweise sogar muss. Wie dieses Symbol aussieht, weiß aber niemand so genau – außer den Mitgliedern natürlich.
Idarus Leid
Am Anfang herrschte ewige Dunkelheit, und sie währte immerfort. In dieser Dunkelheit existierte nichts. Nur ein einziges Wesen, namenlos, schwebend im Schwarz.
Unsterblich, ewig, träumend. Ein Traum voller Licht und Lachen. Doch irgendwann erwachte das Wesen, und es sah, dass nichts war. Kein Licht, kein Lachen, nichts außer ihm in endlosem, wirbelnden Schwarz. Das Wesen war sich, nun wach, eines Namens bewusst. Sein Name war Idaru. Lange Zeitalter der Einsamkeit begannen für ihn. Erneut in die traumartige Trance zu fallen war nicht möglich. Die Traumwelten hallten nach in ihm, stillten sein verzweifeltes Sehnen nach Gesellschaft, nach Handeln ein wenig, doch schließlich verblassten sie, und noch immer konnte er nicht erneut träumen.
Idarus Verzweiflung wurde größer, je länger die absolute Einsamkeit anhielt. Kein Bild, kein Ton, kein Geschmack, kein Geruch, kein Gefühl. Er sehnte sich nach etwas, irgendetwas, doch nichts war da. Nicht einmal Zeit existierte für ihn, Zeit, die ablaufen konnte und die Leere beenden.
Also beschloss er, dies selbst zu tun. Es beenden, seine unendliche Einsamkeit. Und Idaru griff in seine Brust und riss sein Herz heraus. Und doch starb er nicht, sondern schuf eine Welt. Denn neben seinem Wunsch des Endes existierte immer noch die Sehnsucht nach Licht und Lachen, und dieser Wunsch bündelte sich in seinem Herzen.
Statt zu Sterben wurde sein Herz also zu einer neuen Welt, unserer Welt, und die Quelle der Magie dieser Welt, der Äther ist das Blut des unsterblichen Idarus, und aus seinen Tränen entstanden die ersten Wesen dieses Planeten.
Idarus allumfassende Anwesenheit war ihnen wohl bewusst, und sie verehrten sie und machten ihn zu ihrem ersten Gott, dem Gott des Ursprunges, und aus ihrer Geisteskraft entstanden neue Götter. Diese leisten dem unsterblichen Idaru Gesellschaft in der Unendlichkeit, auch wenn sie wieder vergehen können, wenn keines von Idarus Tränenkindern mehr an sie glaubt, doch dies geschieht nur äußerst selten.
Doch die Verzweiflungstat hat die unendliche Seele auch gespalten. Der Ursprung, der licht und warm ist, dessen Sehnsucht nach Leben außer ihm erfüllt ist, der glücklich ist und alles so erhalten möchte, wie es ist, für immer und ewig.
Und das Chaos, dunkel und mit tausendfacher Zerstörungskraft, dass immer noch den Drang in sich trägt, alles zu beenden, die Welt, das Leben, das Licht, sich selbst. Es will das absolute Ende.
Doch solange der Ursprung verehrt und ihm zu Ehren glücklich und erfüllt gelebt wird, wird die Welt bestehen.

Corvus - Gott der Raben Bearbeiten

Schon in den frühen Jahrhunderten wurde dieser erwähnt und selbst auch angebetet. Viele Einsiedler behaupteten, er sei durch eine böse und grauenvolle Macht entstanden, und diese standen im Gegensatz zu den Ureinwohnern der Insel Ceora, welche ihn verehrten und ihn als ‘Schutzgott‘ sahen. Diese Insel gibt es seit langem nicht mehr, sie wurde überflutet. Die Nomaden des Festlandes von Nirain sahen dies als eine Strafe dieses Gottes. Sie hatten ihm nie so wirklich getraut.
Laut den Überlieferungen, der einzelnen überlebenden Einwohnern dieser kleinen Insel, war Corvus für die ganzen geflügelten Wesen auf dieser Welt verantwortlich. Er und die anderen Raben thronten sozusagen über diese Vogelwelt. Alles was auch nur Flügel hatte, wurde aus seinem Fleisch erschaffen. Einige wenige Menschen glaubten, dass selbst sie von ihm erschaffen wurden. Rituale und weiteres sind unbekannt.
Die heute nicht mehr vorhandene, und aus den Geschichtsbüchern gestrichene Insel Ceora, wurde auch als die ‘Rabeninsel‘ bezeichnet. Die Insel selbst lag in der Nähe der Enge von Markallha, aber dennoch einige Meilen entfernt von der eigentlichen großen Stadt.
Heute ist dieser Gott ‘ausgestorben‘, könnte man fast sagen. So gut wie niemand kennt ihn mehr und auch keiner würde daran noch glauben. Die Ureinwohner, welche noch die alten Legenden des Gottes Corvus verbreitet hatten, leben heute auch nicht mehr.

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